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Kölscher Klüngel

 

Mit besonderer Freude wird daher der gelernte Jurist Drautzburg, der einst als SPD-Wahlkampfhelfer wirkte, in enger Abstimmung mit den Betreibern der neuen StäV auch bei der Gestaltung der neuen Kölner StäV Regie führen.

Denn in den Köpfen der Domstadt-Bevölkerung ist das Rhein-Hotel mit seinem Sankt-Martinchen-Treffpunkt noch heute als „Rote Kapelle“ bekannt. Hier trafen sich wöchentlich vor den offiziellen Ratssitzungen führende Sozialdemokraten, um anstehende Entscheidungen im Rathaus „auszuklüngeln“ – zu einer Zeit, als die SPD noch die Kölner Stadtspitze stellte. Diese „politische Tradition“ des Ex-Sankt Martinchens will der neue StäV-Betreiber Thomas Ulrich unter zeitgemäßen, parteiübergreifenden Vorzeichen fortsetzen.

Die neue StäV in Köln soll wie alle StäV`s ein Kommunikationsforum werden. Dazu gehören Kölsch und rheinische Spezialitäten, rheinischer Frohsinn und kölsches Flair. Lokalen Akteuren und Protagonisten wie Konrad Beikircher und Jürgen Becker, Brings und BAP oder Bläck Fööss und Höhner ist der Begriff „StäV“ seit langem geläufig. Sie alle waren schon im Berliner StäV-Stammhaus und haben dort auch zur Popularität der Kölsch-Marke Gaffel in der Hauptstadt mit beigetragen.